Informations-Website der Bauherren und Grundstückskäufer im Solardorf Müllerstraße Norderstedt

Presse

Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Presse an unserer Sicht der Dinge. Nur so kann der wirkliche Stand der Dinge publik gemacht werden.

Aufgrund der häufigen Nachfragen, bieten wir Ihnen neben unseren Pressespiegel, auf dieser Seite zusätzliche Informationen an, um Ihre Arbeit zu erleichtern:


Visualisierung der vertraglichen Konstellation

Wir haben einmal versucht, die vertraglichen Konstellationen zu visualisieren. Dabei haben wir uns auf die wesentlichen Beteiligten konzentriert, um das Schaubild nicht noch komplexer zu machen. Sie finden es unter diesem  > Link < . Der Großteil der Vertragskonstellationen wurde als “Dreiecksgeschäft” aufgebaut, was eine verständliche Darstellung massiv erschwert.  Gern erklären wir im Gespräch das Konstrukt genauer.

Der Bebauungsplan regelt die Möglichkeiten und Pflichten der Häuslebauer. Häufig wird angegeben, das Solarpaket und das Energiekonzept seien im Bebauungsplan festgeschrieben, was nicht der Fall ist. Davon können Sie sich hier überzeugen, wir bieten die offiziellen Dokumente hier zum Download an.
Die Stadt Norderstedt stellt den Bebauungsplan B278 öffentlich im Internet zur Verfügung: Er besteht aus einem planerischen Teil und einem Textteil:

Die Begründung zum B-Plan gibt wieder, welche Intentionen die Planer bei der Aufstellung des B-Plans verfolgt haben. Sie ist allerdings kein rechtlicher Bestandteil des Bebauungsplans und nicht rechtlich verbindlich, sondern hat lediglich rein informativen Charakter. Zudem wird hier klar ausgewiesen, dass die Verpflichtungen des Solarpakets und des Energiekonzepts in wesentlichen Teilen privatrechtlich, also in den Grundstückskaufverträgen, zu sichern sind:


Um das “Leuchtturmprojekt” umzusetzen, wurden insgesamt 10 Komponenten ausgewählt und zum “Solarpaket” zusammengefasst. Da die Komponenten technisch ineinander greifen müssen um den gewünschten Effekt zu erzielen, sind diese Komponenten besonders wichtig. Leider hat die projektverantwortliche Firma einige Komponenten ausgetauscht, will diese aus Kostengründen nicht umsetzen oder kann diese nicht liefern. So ist eine Situation entstanden, die man am besten mit einem Auto mit nur drei Rädern vergleichen kann: wesentliche Dinge wie Karosserie, Motor etc. sind vorhanden, aber da elementare Teile fehlen oder durch unpassende Komponenten (beim Auto beispielsweise rechteckige Räder) ersetzt wurden, funktioniert das Gesamtkonzept nicht mehr.
Komponente Realisierungspartner Status (September 2014)
1. Elektro-Auto “Nissan Leaf” Nissan Autohaus Günther (vorher Autohaus Thomsen) zurückgestellt, vertragliche Situation unklar: Bestellungen waren nicht möglich.
2. Smarthome der Firma Merten (vorher Elektriker des Bauherren, dann Fa. Wickern Elektrotechnik) aus dem Konzept entnommen, nun optional
3. Fernwärme-Übergabestation Heizung / Wasser der Firma KaMo Heizungsbauer des Bauherren lieferbar
4. Wandladebox der Firma e8energy e8energy GmbH nicht lieferbar, nicht verfügbar
5. Energiemanager (Stromspeicher) der Firma Schüco Turkes Solar GmbH ausgetauscht gegen E3DC S10 / lieferbar
6. Photovoltaikanlage 3,12 KW der Firma Schüco Turkes Solar GmbH ausgetauscht gegen REC-Module / lieferbar
7. Überspannungsschutz der Firma Schneider Electric (vorher Elektriker des Bauherren) nicht mehr verpflichtend
8. Verbrauchszähler (Smart Meter) der Firma Merten (unklar, voraussichtlich Elektriker des Bauherren) Produkt unklar, evtl. lieferbar
9. Übergeordnetes Energiemanagement Smart-Grid der Firma Schneider Electric StruxureWare wird aus Kostengründen seitens des Erschließers nicht mehr wie vertraglich fixiert realisiert
0. Projektierung, Objektüberwachung, Energiekonzept, Energiemanagement für zwei Jahre, Autowerbung der Firma EST Volker Straker GmbH (vorher EST Volker Straker Gmbh) ist abberufen worden, Nachfolge unklar, kommissarisch durch Immobilienunternehmen Schilling übernommen

Seitens der Erschließungsgesellschaft wird der Standpunkt vertreten, die Bauherren könnten ja erst einmal die verfügbaren Produkte kaufen, “für alles weitere werde sich schon noch etwas finden”. Keiner der Bauherren ist jedoch bereit, in ein nicht fahrtüchtiges Auto zu investieren, bei dem unklar ist, ob und wenn ja, wann es einmal wird fahren können.